Walzer..., Polka..., ja, das hat man schon mal gehört! Aber was soll Sirba, Joc und An Dro sein?
In was für einer Sprache reden Leute, die Yeni Hamam und Yibaneh ha-Migdash aussprechen können?
Und wovon ist die Rede? Also kurz nennen wir das „Internationalen Folktanz“. Paar-, Kreis- und
Kettentänze aus den verschiedensten Ecken Europas kommen bei uns an einem Abend
zusammen. In die Luft gesprungene israelische Kreistänze wechseln sich mit bodenständigen
griechischen Kettentänzen ab. Einer hitzigen französischen Bourrée folgt ein ruhig
gedrehter Walzer.
Das Repertoire erstreckt sich von den Weiten Russlands über Spanien,
Tschechien und dem Balkan nach Frankreich, Schweden und Deutschland. Langweilig wird uns nie,
eingeladen ist jeder, der Lust an Tanz und Bewegung hat, niemand braucht Kostüme oder
Vorkenntnisse, um sich unserem bunten Haufen anzuschließen.
Der erste Teil des Dienstagabend steht unter einem Thema, in dem in etwa einer Stunde Kreistänze
eines Landes oder ein bestimmter Paartanz intensiver erklärt wird. Nach einer kurzen Pause
folgt ein organisierter Tanzmix, indem alle Tänze angeleitet werden - also weder Zeit noch
Bedarf mitzuschreiben, nur da sein, tanzen und genießen - mit vielen Leuten. Danach wird ohne Programm weiter getanzt bis die Puste ausgeht.
Wer wir sind und woher wir kommen ist auch schnell erzählt. Gugelhupf gibt es seit 1990
als Vortanz- und Animationsgruppe, die zusammen mit der Band Spielfolk aufgetreten ist. Diese
Zeiten sind jedoch vorbei, jetzt sind wir ein offener Kreis von ca. 50 Leuten, der sich immer
über neue Leute freut. Unser Tanzboden liegt im Tusculum (August-Bebel-Str. 12) und ist
frei zum Austoben.
Wenn von Mitte Juni bis
August am Dienstagabend die Sterne funkeln, "springen" wir im Parktheater im Großen Garten herum.